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Gotha-Zweiachser in anderen Städten

Die Einheitswagen der VEB Waggonfabrik Gotha hatten einen ungeheuren Verbreitungsgrad in allen fast Städten der DDR. Doch nicht nur hier konnte man sie finden. Bis heute setzt der Verkehrsbetrieb der ukrainischen Stadt Jevpatoria Wagen aus der DDR ein.

Die nachfolgende Galerie soll Dir einen Eindruck vom vielfältigen Einsatz bieten.

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 Woltersdorf

Die wohl kleinste Straßenbahn Deutschlands verfügt für den Liniendienst ausschließlich über Wagen der Typen T57 bzw. T59, sowie Beiwagen des Typs B59. Der Großteil der Fahrzeuge wurde inzwischen modernisiert, so dass ein Einsatz auf viele weitere Jahre gesichert ist.

 

 

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Woltersdorf 29_klein

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Woltersdorf

Triebwagen 29 (Typ T59, Baujahr 1961, 1977 ex Schwerin 24II, 1978 ex Woltersdorf 23)

Als letzter nichtmodernisierter Wagen kommt Nr. 29 heute nur noch selten zum Einsatz. Hier steht das Fahrzeug anlässlich eines Tages der offenen Tür vor der Wagenhalle.

 

 

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Woltersdorf 19_klein

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Woltersdorf

ATW 19 (Typ ATZ, Bauj. 1961, ex T64/1 5089, 1971 in 217 282-4, 1990 Umbau ATZ 721 075-5, 1998 ex BVG ATW 4534)

Von der BVG konnte die Woltersdorfer Straßenbahn diesen umgebauten T64 übernehmen, der 1990 einen Mitteleinstieg erhalten hatte. Die Ostberliner BVB hatte ca. 40(!) Fahrzeuge in solche Wagen umbauen lassen. Im Hintergrund der im März 2006 verschrottete Beiwagen 92 (Typ B57)

 

 

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Woltersdorf 89_klein

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Woltersdorf

Beiwagen 89 (Typ B57, Baujahr 1960, 1977 ex Schwerin 64, derzeit abgestellt)

In Woltersdorf kann man neben den antiquierten Wagen auch ein antiquiertes Wendemanöver beobachten. An der Kuppelendstelle am Bahnhof Rahnsdorf wird der Beiwagen vom Triebwagen abgekoppelt, umfahren und dann von der anderen Seite wieder festgemacht. Daher bietet sich des öfteren dieser wunderschöne freie Blick auf den Beiwagen.

 

 

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Brandenburg an der Havel

Noch 1997 hatte die ehemalige Industriestadt in der Nähe von Potsdam Gothawagen im Einsatz. Heute sind solche Wagen im Liniendienst Geschichte, doch der Betrieb hält sich weiter einen Arbeitswagen dieses Typs vor. Auch einen historischen Zug hat man sich bewahrt, der ist jedoch noch nicht wieder aufgearbeitet.

 

 

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Brandenburg 125+273 02_klein

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Brandenburg an der Havel

Historischer Zug aus Tw 125 (Bj. 1964, Typ T2-62, 1978 ex Halle 744) und Bw 273 (Bj. 1967, Typ B2ER, 1986 ex Halle 430)

Dass HTW 125 ohne Fenster ist, hat eine einfache Bewandtnis: er ist jedes Jahr Teil der Weihnachtsmannparade und vom Wagen werden Süßigkeiten verteilt. Die Fassungen für Glühbirnen am Stromabnehmer sind als Ausschmückung für den selben Anlass gedacht. Beiwagen 273 ist übrigens kein wirklicher Gotha-Wagen. Er wurde 1967 bereits von der CKD in Prag für Halle gebaut.

 

 

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Brandenburg 160, 168_klein

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Brandenburg an der Havel

Triebwagen 160 (Bj. 1968, Typ T2D, 1969 ex Halle 838) und Triebwagen 168 (Bj. 1968, Typ T2D, 1987 ex Gera 174)

Dies war wohl das Ende der meisten Gotha-Wagen. In der Abstellanlage an der Gördenbrücke stehen 1997 die letzten traurigen Reste von insgesamt vier “Gotha-Wagen”. Hinter Wagen 160 (dem übrigens die Front abgeschnitten wurde - Eingang ins Trammuseum?) steht Wagen 140 und dahinter der Wagen 163.

 

 

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Brandenburg 306_klein

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Brandenburg an der Havel

Arbeitswagen 306 (Bj. 1959, Typ T57, 1969 ex 40, 1972 ex 7, 1993 ex 106)

Er ist der älteste Gotha-Wagen in Brandenburg und war auch der zweite Wagen seiner Art, der die Havelstadt erreichte. Heute führt er ein eher ruhiges Leben als Werkstattwagen. Hier bis zum Rand voll beladen mit Zementsäcken im neuen Betriebshof in Hohenstücken.

 

 

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Schöneiche

Neben Woltersdorf ist die Straßenbahn von Schöneiche eine der Vorortbahnen Berlins. Auch hier gab es gab es vor noch vor wenigen Jahren Gothawagen im Einsatz zu bewundern. Heute sind fast alle Wagen verschrottet oder abgegeben. Lediglich der TW 78 bleibt als Betriebsreserve erhalten.

 

 

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Schöneiche 77_klein

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Schöneiche

Triebwagen 77 (Baujahr 1957, Typ T57, 1990 ex Cottbus 91, 2003 nach Istanbul (Türkei)

Inzwischen Geschichte in Schöneiche ist dieser Triebwagen. Er fährt demnächst auf der am 1. November 2003 eröffneten Straßenbahn von Kadiköy nach Moda im asiatischen Teil Istanbuls.

 

 

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Schöneiche 78_klein

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Schöneiche

Triebwagen 78 (Baujahr 1957, Typ T57, 1990 ex Cottbus 93)

Als letzter seiner Art ist dieser ehemalige Cottbuser Wagen heute noch in Schöneiche erhalten. Da die Straßenbahn aber inzwischen mit Wagenmaterial gut ausgestattet ist, bleibt seine Zukunft ungewiss.

 

 

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Schöneiche 79_klein

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Schöneiche

TW 79 (Bj. 1961,Typ T59,1962 ex Zwickau 97,1993 ex Zwickau 912,1987 ex Zwickau 130,1995 ex Zwickau 952, 2002 verschrottet )

Sein Schicksal hingegen ist bekannt: im Jahre 2002 wurde dieser 1995 aus Zwickau übernommene Wagen verschrottet. Man hatte sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht, das Zwickauer Logo zu entfernen.

 

 

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Leipzig und Dresden

Natürlich sind in den Großstädten die meisten Gothawagen bereits zur Wende oder kurz danach verschwunden. Trotzdem lassen sich auch hier noch Exemplare finden, wie die Bilder aus Leipzig und Dresden beweisen.

 

 

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Leipzig

ATW 5061 (Bj. 1959,Typ T59,1967 Umbau ER, 1970 ex Berlin 3907, 1991 ex 1330, 2003 nach Schwerin HTW 21)

Eine wechselvolle Geschichte hat dieser ehemalige Berliner Zweirichtungswagen hinter sich. Heute hat er Leipzig wieder verlassen und wird in Schwerin zum historischen Triebwagen 21.

 

 

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Leipzig

ATW 5072 (Bj. 1959,Typ T59, 1968 ex 1618, 1987 ex 1318)

Zum Transport des Sandbeiwagens wurde speziell dieser Wagen hergerichtet. Er ist einer von drei Gothawagen, die in Leipzig heute noch ihren Dienst verrichten. Hier steht der Wagen vor dem Betriebshof in Paunsdorf.

 

 

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Dresden 1599+1399_klein

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Dresden

Kinderzug “Lottchen”

TW 201 601 (Bj. 1959, Typ T57, 1966 ex Karl-Marx-Stadt 816, 1971 ex 1599, 1992 ex 213 021) und dem BW 251 601 (Bj. 1957, Typ B57, 1971 ex 1399, 1991 ex 263 009)

Als Kinderzug “Lottchen” hat dieser Zug überlebt. Hier steht er im Betriebshof Trachtenberge und wartet auf den nächsten Einsatz.

 

 

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Evpatoria (Ukraine)

Bis heute haben bei der Straßenbahn von Evpatoria Gothawagen überlebt. Grund dafür ist die eingleisige Strecke am Bahnhof, die keine Wendeschleife hat und stumpf endet. Da einheimische Firmen keine Zweirichtungswagen produzieren und das Geld an allen Ecken fehlt, bleiben die alten Bahnen aus dem Bruderland weiter im Einsatz. In den letzten Jahren wurden sogar weitere Fahrzeuge aus Deutschland übernommen.

 

 

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Evpatoria (Ukraine)

ATW 002 (Baujahr 1960, Typ T59, 198? ex Lviv Nr.?, ex 21)

Kreativ war man in der Sowjetunion schon immer. Hier einer von zwei Arbeitswagen, die die Straßenbahn von Evpatoria unterhält.

 

 

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Evpatoria (Ukraine)

TW 009 (Baujahr 1960, Typ T57, 1962 ex Zwickau 94, 1987 ex Zwickau 127, 1996 ex Zwickau 909)

Der ehemalige Zwickauer Wagen 909 hat bei der Modernisierung in Evpatoria Tatra-Fenster bekommen und auch die Sitzschalen seiner tschechischen Kollegen.

 

 

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Jevpatoria 010_klein

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Evpatoria (Ukraine)

Triebwagen 010 (Bj. 1961, Typ T57, 1962 ex Zwickau 95, 1987 ex Zwickau 128, 1993 ex Zwickau 910, 1996 ex Zwickau 95)

Vielleicht weil 010 ein Jahr jünger ist, als 009, fiel seine Modernisierung nicht ganz so umfangreich aus. Trotzdem, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

 

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Jevpatoria 053_klein

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Evpatoria (Ukraine)

Hilfstriebwagen 053 (Bj. 1957/58, Typ B57, ex Simferopol 99)

Eine gänzlich einmalige Lösung beim Zweirichtungsverkehr mit Beiwagen fand man in Evpatoria. Die Beiwagen wurden mit der ungenutzten Fahrerkabine des Triebwagens ausgestattet und zu festen Verbänden gekuppelt. Hier der ehemalige Beiwagen 53 in Erwartung der Modernisierung. Sein Triebwagen ist der ehemalige Simferopoler Wagen 14 (ex Simferopol 151).

 

 

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